Gefunden in

- Ergänzungen zum Merkblatt SGBII -

der Bundesagentur für Arbeit


Um das Lesen zu erleichtern wird bei Wörtern, die in weiblicher oder männlicher Form
vorkommen, nur die bisher übliche männliche Form verwendet. 



Manchmal kann einem das Lachen allerdings im Halse stecken bleiben



Leverkusen. An dieser Schule putzte bis vor einiger Zeit noch ein privates
Reinigungsunternehmen. Jetzt hat die Beschäftigungsgesellschaft der Stadt den Auftrag
und lässt hier unter anderem 1-Euro-Jobber putzen – ganz offen gegen das Gesetz.
O-Ton
Hanno Lützenkirchen von der städtischen Beschäftigungsgesellschaft bestreitet , dass
1-Euro-Jobber als reguläre Reinigungskräfte eingesetzt werden. Wenn sie vor Ort seien,
dann lernten sie nur.
O-Ton
Hanno Lützenkirchen,
Job Service Leverkusen:
„Die lernen dann mal, wie man Fenster putzt, wie man Holzböden reinigt, und dann ziehen
wir die aber nach 2-4 Tagen wieder ab.“
O-Ton
Panorama:
„Wie lange sind Sie hier schon tätig?“
O-Ton
1-Euro-Jobberin:
„Drei Monate momentan.“
O-Ton
Panorama:
„Und wie lange noch?“
O-Ton
1-Euro-Jobberin:
„Ja, noch drei Monate.“
O-Ton
Panorama:
„Sie sagt, sie putzt täglich und das schon seit 3 Monaten.“
O-Ton
Panorama:
„Wie lange sind Sie hier schon tätig?“
O-Ton
1-Euro-Jobberin:
„Drei Monate momentan.“
O-Ton
Panorama:
„Und wie lange noch?“
O-Ton
1-Euro-Jobberin:
„Ja, noch drei Monate.“
O-Ton
Panorama:
„Sie sagt, sie putzt täglich und das schon seit 3 Monaten.“
O-Ton
Hanno Lützenkirchen,
Job Service Leverkusen:
„Wenn Sie sagen regelmäßig, das kann eigentlich so nicht sein. Ich will das nicht
bezweifeln, dass so etwas passiert. Vielleicht ist da auch ein Personalausfall zu verkraften
gewesen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es Schwierigkeiten gibt in dem
Lerneffekt. (Anmerkung von mir: ich würde den wegen Beleidigumg amzeigen) Bis man mal richtig reinigen kann, ist der Umgang also mit den Chemikalien,
mit den entsprechenden Handwerkszeugen, Reinigungsmaschinen und so weiter, auch
schon mal ein bisschen länger.
O-Ton
1-Euro-Jobberin:
„Ich mache die gleiche Arbeit wie die anderen auch, die mehr verdienen. Aber heutzutage
kann man froh sein, wenn man irgendwie eine Arbeit hat.“